AG Weserland

Interkommunale
Arbeitsgemeinschaft
der
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Petershagen

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Die Anfänge der Besiedelung unseres Raumes gehen weit zurück. Hiervon zeugen zahlreiche Funde, angefangen von der Altsteinzeit bis zur Bronze- und Eisenzeit. Um Christi Geburt siedelten hier Germanen vom Stamme der Cherusker. In den folgenden Jahrhunderten entstand ein großer Teil unserer heutigen Ortschaften.
Bei der Ortschaft Petershagen wurde im Jahre 784 der spätere Kaiser Karl der Große auf seinem Zug nach Osten durch ein Hochwasser an der Überquerung der Weserfurt gehindert.
Im Jahre 1306 erbaute der Mindener Bischof Gottfried von Waldeck an der Weser eine Burg, die er nach dem heiligen Petrus, dem Schutzpatron des Bistums Minden, Petershagen benannte.
In ihrer heutigen Gestalt besteht die Stadt erst seit dem Jahre 1973, als sie im Zuge der kommunalen Neugliederung durch den Zusammenschluß von 29 ehemals selbständigen Städten und Gemeinden gebildet wurden.

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Ausflugsziele:

Schloß-Hotel: Ursprünglich Landesburg und Residenz der Mindener Bischöfe, 1305-06 erbaut. Beherrschende Lage über der Weser, unregelmäßige Zweiflügelanlage. Weserrenaissance-Schloß nach Umbau 1544-47 durch schwäbischen Baumeister Unkair.
Ev. Kirche St. Petri: 1615-20 nach Brand von 1553 als dreischiffige, vierjochige Hallenkirche erbaut. Niedriger, aus W-Giebel entwickelter Turm mit welscher Haube. Bessel'scher Hof: Schiffsjungenheim, einer der früher 6 Burgmannshöfe. Palaisartiger Bau mit Mittelrisalit von drei Achsen und Dreiecksgiebel. Hier seit 1860 nacheinander: Taubstummen-, Blinden-, Lehrerbildungsanstalt, Schifferberufsschule des Kreises.
Naturschutzgebiet: Entlang der Weser, von Schlüsselburg bis Petershagen, befinden sich verschiedene Naturschutzgebiete, z.T. von internationaler Bedeutung (z.B. die Häverner Marsch). Der städtische Rundweg `Storchenroute´ führt streckenweise direkt entlang der Naturschutzgebiete. Aussichtstürme bieten den Radlern Gelegenheit, die reiche Tierund Pflanzenwelt zu beobachten. In den Petershäger Weserauen leben die letzten Weißstörche Nordrhein-Westfalens.
Westfälisches Industriemuseum: In unmittelbarer Nähe des Radfernweges Weser sowie der Storchenroute  liegt das technische Industriemuseum Gernheim in Petershagen-Ovenstädt. Es handelt sich dabei um einen alten Glasmacherort, der im 19. Jahrhundert mehr als 200 Familien Arbeit gab. Neben dem Glasbrennerturm sind zwei Arbeiterhauszeilen, das Fabrikantenwohnhaus, die Verwalterei, das Wirtshaus sowie die frühere Korbflechterei und die Fabrikschule erhalten.

Allgemeine Daten:

Petershagen setzt sich aus 29 Ortschaften zusammen, Einwohnerzahl: 25.971, Stand 1.1.1998.

Besonderheit:

Rast im Knast, einfache Unterkünfte in ehemaligem Gefängnis.

Anschrift:

Stadt Petershagen, Abt. für Wirtschaftsförderung und Fremdenverkehr, Bahnhofstraße 63, 32469 Petershagen,Tel. (05702) 200, Fax (05702) 20298.

Weitere Informationen:

Petershagen besitzt eine eigene Homepage, in der Sie nicht nur touristische Informationen, sondern auch Ansprechpartner in der Verwaltung und Veranstaltungshinweise finden.

http://www.petershagen.de

 

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