AG Weserland

Interkommunale
Arbeitsgemeinschaft
der
Gebietskörperschaften

Uchte

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Rehburg-Loccum
Steyerberg
Stolzenau
Uchte

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Die Orte der heutigen Samtgemeinde wurden von den Ämtern Diepenau, Stolzenau, dem die Vogtei Bohnhorst und die heutige Gemeinde Raddestorf angehörten, und Uchte verwaltet. Die territoriale Zugehörigkeit der Ämter lief von 1582 bis 1816 auseinander. Das Amt Uchte fiel nach dem Aussterben der Hoyaer Grafen 1582 durch einen Rezess von 1527 an die Landgrafen von Hessen-Kassel. Die Ämter Diepenau und Stolzenau dagegen wurden seit 1582 von verschiedenen welfischen Linien verwaltet. Seit 1682 gehörten sie zu Kurhannover. Durch Beschluß des Wiener Kongresses trat Hessen 1816 das Amt Uchte an Hannover ab.

1859 kam das Amt Diepenau zum Amt Uchte, das ab 1866 zum Königreich und späteren Freistaat Preußen gehörte. 1885 wurde der größte Teil des Amtes Uchte dem Kreis Stolzenau zugeordnet, der 1932 in den heutigen Kreis Nienburg aufging.

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uchte

Geschichte

Zur Samtgemeinde Uchte gehören die Gemeinden Diepenau, Raddestorf, Uchte und Warmsen. Sie wurde 1974 aus ehemals 20 selbständigen Gemeinden im Südwesten des Landkreises Nienburg gebildet.

Die Anwesenheit von Menschen ist in dieser Gegend schon für die Mittelsteinzeit (ca. 8000 v. Chr.) nachweisbar. Erste schriftliche Quellen liegen seit dem Hochmittelalter vor, so für Diepenau 1232, für Raddestorf 1029, für Uchte ca. 1184 und für Warmsen 1096.

 

Diese Orte gehörten zur Grafschaft Hoya. Ständige Grenzstreitigkeiten zwischen den Grafen und den Mindener Bischöfen bestimmten im Mittelalter die geschichtliche Entwicklung. Die Flecken Diepenau und Uchte entstanden aus gegen das Bistum Minden gerichteten Grenzburgen. Erst um 1500 gab es eine festgelegte Grenze.

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